Projekt "zusammen.HALT" - Schülerworkshops

Whiteboard mit Schülerfragen zum Projekt "zusammenHALT"

Projekt "zusammen.HALT" - Schülerworkshops

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Interessierte Schulen und Bildungspartner gesucht!

 

Das Projekt "zusammen.HALT" ist offen für weitere Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungspartnern. Gern entwickeln wir zusammen mit Ihnen kostenlose, auf die Bedürfnisse Ihrer Kinder und Jugendlichen abgestimmte Workshops der historischen Bildung zur DDR-Geschichte im Zeitraum Herbst 2022 bis Sommer 2023!
Bitte kontaktieren Sie bei Interesse Marcus Oertel: marcus.oertel@kulturaktiv.org

 

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Workshops „Bürgerjournalismus“ und „Rollenspiel“ mit Schülern aus Dresden und Pirna

Im April und Mai 2022 führten wir unsere ersten Workshops im Projekt zusammen.HALT mit den Methoden Bürgerjournalismus und Rollenspiel durch. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Freien Alternativschule Dresden sowie des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna besuchten wir die historischen Orte Gedenkstätte Bautzner Straße (ehemals Stasi-Gefängnis) und Festung Königstein (ehemals Jugendwerkhof). Ebenso suchten wir nach historischen Orten auf den Schulgeländen selbst oder in der Umgebung. Wir trafen Zeitzeugen oder Menschen, welche intensiv im Austausch mit früheren Zeitzeugen standen. Auch Geschichten aus den Familien der Schüler selbst wurden mit eingebracht:

26.04.-29.04. & 11.-13.05.2022 Workshop mit Schülern einer 9. Klasse von der Freien Alternativschule Dresden mit Exkursionen in die Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden und auf die Festung Königstein, Bürgerjournalismus und Rollenspiel

23.-25.05.2022 Workshop mit Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Pirna mit Exkursion auf die Festung Königstein, Bürgerjournalismus und Rollenspiel

 

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So konnten sich die Jugendlichen in den Workshops kreativ und spielerisch mit Fragen nach gesellschaftlichem Zusammenhalt in der DDR beschäftigen. Wie wurden gerade junge Menschen auf das sozialistische Menschenbild eingeschworen? Wo waren die Grenzen der Toleranz gegenüber abweichendem Verhalten und wie wurde das bestraft? Wo gab es aber auch Nischen und Freiräume? Die Teilnehmer selbst setzten eigene Akzente, indem sie etwa Zeitzeugen mit Migrationserfahrung und mit queerer Perspektive anregten, woraufhin unser Projektteam entsprechende Protagonisten zu Zeitzeugengesprächen und zum Austausch mit den interessierten Jugendlichen einlud.

In den partizipativen Workshops kamen die Methoden Bürgerjournalismus und Rollenspiel zur Anwendung. Beim Bürgerjournalismus recherchierten die Teilnehmenden unter Anleitung von Matthias Schumann Geschichten aus dem DDR-Alltag bereiteten sie im Ansatz medial auf. Die Geschichten und Zeichnungen werden wir bei unserer Arbeit gern weiterverwenden. Beim Rollenspiel entwickelten die Teilnehmenden unter Anleitung von Sebastian Gonano Rollencharaktere und konkrete Szenarien und spielten diese zum Ende der Workshops gemeinsam durch. Das Potenzial für ein eigenes Rollenspiel zeichnet sich ab, muss aber noch weiterentwickelt werden. Die Workshops wurden im Vorfeld zusammen mit den Schulen und den Pädagogen entwickelt, sowie die Schüler teils vorbereitend in das Thema eingeführt.

 

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Das Projekt "zusammen.HALT" in Trägerschaft der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und in Kooperation mit Kultur Aktiv wird gefördert durch das Bundesprogramm "Jugend erinnert" zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts und hat eine Laufzeit bis Ende 2023.

 

 

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