„Guten Tag! Sie sind verhaftet!“
Begehbares Hörspiel
30.09. und 01.10. 2019, 19:00 - 22.00Uhr

Mit: Christian Claus, Hilmar Eichhorn, Albrecht Goette, Monika Hildebrand, Günther Kurze, Anna Mateur, Anna Katharina Muck, Tom Quaas, Michael Specht, Thomas Stecher, Viktor Tremmel

„Guten Tag! Sie sind verhaftet!“ ist eine Erzählung die anlässlich des 30 jährigen Jubiläums der Friedlichen Revolution von den Künstlern Harriet Maria Meining und Peter Meining für die Gedenkstätte Bautzner Straße konzipiert und entwickelt wurde.

Den Zuschauer erwartet ein begehbares Hörspiel, welches ihn in in eine fiktive DDR Gefängniswelt führt. Stellvertretend durchläuft er die Apparatur der Diktatur. Gefängnisinsassen erzählen von Ihrem Alltag, von Demütigungen, Ihrer Wut und Resignation. Aber auch die Täter haben eine Stimme, sei es ein fanatischer Aufseher oder der überzeugte Oberstleutnant beim Verhör. Die Revolution lauert auf Ihre Chance und im Finale überschlagen sich die Ereignisse. Einzelne Bausteine der Handlung sind an reale Personen, deren Äusserungen, sowie an historische Ereignisse, angelehnt. So finden etwa die „Verhörprotokolle“ des Regimekritikers Jürgen Fuchs Verwendung, aber auch Schilderungen von ehemaligen Inhaftierten oder Zitate von Personen der Zeitgeschichte. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass es sich nicht um die Rekonstruktion eines Gefängnisalltags oder historischer Ereignisse handelt. Vielmehr entwickeln Harriet Maria und Peter Meining eine collagierte Erzählung in der sich die Bruchstücke zu einem beklemmenden Bild der Diktatur fügen. Fragen nach moralischer Integrität und Ohnmacht, nach historischer Verantwortung und der Brutalität des Einzelnen reichen dabei mühelos bis in unsere Gegenwart. Unterstützt werden Sie dabei von dem Dresdner Soundkünstler, Musiker und Komponist Nikolaus Woernle und einem hervorragendem Sprecher Ensemble.

Die Dresdner Künstler Harriet Maria und Peter Meining entwickeln seit 1993 gemeinsam Theaterinszenierungen, Filme, Performances, Kunstaktionen und Hörspiele. 1997 erhielten Sie den Kunstförderpreis der Stadt Dresden, 2010 den George Tabori Preis in Berlin. Ein Großteil der Produktionen realisierten Sie unter dem Namen norton.commander.productions. Inzwischen widmen Sie sich fast ausschließlich Ihrer Filmarbeit. Ihr Film „Falter“ feierte im Januar 2019 seine Uraufführung innerhalb des Filmfestivals „Max Ophüls Preis“ und gewann eine Vielzahl internationaler Filmpreise in den USA und in Deutschland.

Dauer 40 min,
Einlass 19.00 - 21.00 Uhr laufend
Letzter Einlass 21:00 Uhr


 

Ideologie, Kunst, Vision –
Das Wandbild „Weg der Roten Fahne“
Montag, 7. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Eröffnung der Veranstaltungsreihe und der dazugehörigen Open-Air-Ausstellung mit Lichtinstallation von Andrea Hilger auf dem Wandbild Ort: Zentrum für Baukultur im Kulturpalast

In der DDR vor 50 Jahren pompös gefeiert, nach ´89 unter Denkmalschutz gestellt, trotzdem schamhaft versteckt und schließlich 2016 restauriert - Dresden tut sich schwer mit Gerhard Bondzins Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“. Das 30 Meter lange Wandbild war einer der bedeutendsten Großaufträge für Kunst am Bau in Dresden und gehört heute zu den wichtigsten Beispielen sozialistischer Monumentalkunst. Es stellt die DDR in den Kontext eines Geschichtsbildes, das auf dem historischen Materialismus beruhte und Ausdruck des sozialistischen Zukunftsoptimismus war. 1989 aber wurden unerfüllte gesellschaftspolitische Utopien zur Ressource einer Systemopposition. Die Diskussion um das Wandbild, die schon bald nach der Friedlichen Revolution einsetzte, konzentrierte sich vor allem auf den Kult- und Symbolwert des Objekts und die ihm eingeschriebene Ideologie. So verwundert es kaum, dass die „Rote Fahne“ nach dem Abbau des Lenin-Denkmals am Hauptbahnhof zum meist umstrittenen bildkünstlerischen Objekt im Dresdner Stadtraum wurde. Anlässlich des 50. Jahrestages des Dresdner Kulturpalastes und der 30. Jahrestages der Friedlichen Revolution hat die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden in Kooperation mit dem Sächsischen Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED-Diktatur sowie mit „Denk Mal Fort e.V.“, der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der OSTRALE - Zentrum für zeitgenössische Kunst Dresden eine Ausstellung konzipiert, die das Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“ am Dresdner Kulturpalast als Relikt der untergegangenen SED-Diktatur in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung ist vom 8.10.-9.11.2019 auf der Schlossstraße zu sehen und wird von einer dreiteiligen Veranstaltungsreihe begleitet.

Donnerstag, 10.10.2019, 18:00 Uhr „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Das Wandbild als Erbe und Ärgernis Podiumsdiskussion mit: Dr. Johannes Warda, Erfurt, Paul Kaiser, Dresden, Silke Wagler, Dresden

Donnerstag, 24.10.2019, 18:00 Uhr Wir sind die Sieger der Geschichte? Geschichtsphilosophische Fragen an ein Komplexbild der DDR Prof. Dr. Thomas Brose, Berlin

Donnerstag, 07.11.2019, 18:00 Uhr Was haben wir davon? Die „Rote Fahne“, das Erbe der DDR und Dresdens Erinnerungskultur Fishbowl mit: Dr. Joachim Klose, Dresden, Michael Kölsch, Leipzig, Johannes Nichelmann, Berlin

Das Projekt wird durch den Freistaat Sachsen über das Förderprogramm „Revolution und Demokratie“ finanziert.

 

„Antiformalistischer Rajok“
Eine Satirische Kantate
Sonntag, 13. Oktober 2019, 18:00 Uhr

Szenisches Konzert der Staatsoper Dresden in Zusammenarbeit mit dem Staatsschauspiel Dresden

Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Sächsischen Staatsoper Dresden
Musikalische Leitung: Johannes Wulf-Woesten
Szenische Leitung: Manfred Weiss

Was ist die Aufgabe der Kunst im Sozialismus? Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch hat aus den Phrasen zum Auftrag der Kunst im Kommunismus seine satirische Kantate „Antiformalistischer Rajok“ komponiert – und das Werk aus Angst vor Repression jahrzehntelang versteckt gehalten. Im Versammlungssaal der Stasi-Gedenkstätte Bautzner Straße führen Sänger und Sängerinnen der Semperoper und des Sinfoniechor Dresden das Stück als inszeniertes Konzert mit Texten aus dem Umfeld des Komponisten auf.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe »30 Jahre Friedliche Revolution« – Veranstaltungsreihe der Sächsischen Staatstheater vom 3. bis zum 13. Oktober 2019.

Eine Veranstaltung der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden in Kooperation mit der Semperoper Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden


 

„Vom Mut in der Diktatur. Geschichten aus Tschechien, Deutschland, der Slowakei, Ungarn und Polen“
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 5. November 2019, 18:00 Uhr

Was treibt dazu an, sich einem diktatorischen Regime entgegenzustellen und für demokratische Grundrechte einzutreten? Vorgestellt werden Menschen aus ehemaligen „Ostblockstaaten“, die den Mut dazu aufbrachten: Werner Gumpel, der wegen Flugblatt-Aktionen zu 25 Jahren Lagerhaft in der Sowjetunion verurteilt wurde, Dietrich Koch – verhaftet wegen seines Protestes gegen die Sprengung der Leipziger Universitätskirche, und Harald Bretschneider aus der DDR-Friedensbewegung.

Aus deren Erinnerungen lesen die Schauspieler Ahmad Mesgarha und Oda Pretzschner. Vorgestellt wird ein Audio-Guide, der mit den Stimmen von Zeitzeugen durch das sowjetische Kellergefängnis führt.

Die Ausstellung stellt die diesjährigen Nominierten für den Preis „Memory of Nations“ vor, der am 17. November 2019 in Prag verliehen wird.

Ausstellungseröffnung im Rahmen der Tschechisch Deutschen Kulturtage

In Kooperation mit Post Bellum, Prag, und dem Collegium Bohemicum, Ústí nad Labem

Gefördert von der Euroregion Elbe Labe


 

Neues Angebot:
Wöchentliche Montagsführung

Liebe Gäste,

ab sofort bietet die Gedenkstätte Bautzner Straße an jedem Montag 14 Uhr eine öffentliche Führung an.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Führungsentgelt beträgt 3 Euro zuzüglich zum Eintritt.

In einem Rundgang durch das original erhaltene Stasi-Gefängnis erfährt man, wie der staatliche Repressionsapparat seine politischen Gegner auszuschalten versuchte. Anhand eindringlicher Mitschnitte im ehemaligen Büro des Dresdner Stasi-Chefs kann man erleben, wie der Sicherheitsdienst arbeitete. Im Haftkeller erzählen die kargen Zellen des sowjetischen Geheimdienstes über die Schicksale der Inhaftierten, die oft in den Gulag führten.

 

„Wir sind das Volk!
Dresdner Revolutionsweg 1989“

Ab sofort bieten wir einen neuen Stadtrundgang an.

Im Herbst 1989 geschah etwas vollkommen Unerwartetes: Ein großer Teil des Volkes der DDR ging gegen die autoritäre Staatsmacht auf die Straße und zwang das Regime in die Knie. Dresden spielte bei diesem Umbruch eine besondere Rolle. Anfang Oktober 1989 wurden Züge mit DDR-Flüchtlingen aus der Prager Botschaft in die Bundesrepublik Deutschland über den Dresdner Hauptbahnhof geleitet. Tausende versammelten sich dort, um auf die Züge aufzuspringen oder gegen das DDR-Regime zu protestieren. Als der Bahnhof am Abend des 4. Oktober geräumt und abgeriegelt wurde, kam es zu Ausschreitungen. Gewaltsame Übergriffe auf beiden Seiten, Massenverhaftungen und Zerstörungen folgten. In diesen Tagen entschied sich in Dresden, ob die Revolution friedlich enden würde.

Der Stadtrundgang erzählt an den zentralen Orten die Geschichte des besonderen Dresdner Weges im Herbst 1989.

Diese Veranstaltung wird von der Landeshauptstadt Dresden gefördert.
Dauer: ca. 135 Minuten
Preis pro Teilnehmer: 7,00 €
Mindestpreis pro Gruppe: 80,00 €

 

Neues Ausstellungsmodul eröffnet:
WENDE // SEITEN!

Auf besondere Weise führt eine Chronik rund um die Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989 in Sachsen, insbesondere Dresden, in die Vergangenheit. Beim Blättern des Buches lassen originale Filmdokumente und Berichte prominenter Beteiligter die bahnbrechenden Ereignisse lebendig werden. Lothar de Maizière, Hans Modrow, Detlef Pappermann, Arnold Vaatz und weitere Zeitzeugen berichten aus unterschiedlichen Perspektiven und lenken den Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart.

Unter folgendem Link bekommen Sie einen ersten Eindruck:


 

Neue Publikation zur Geschichte der Gedenkstätte Bautzner Straße:

Heiko Neumann

»Und die hatten dann irgendwie meinen Willen gebrochen.«
Haftregime & Vernehmungspraxis
in der MfS-U-Haft Bautzner Straße Dresden
1953 – 1989

Die Lokalstudie schildert anhand von bisher nicht veröffentlichten Häftlingsinterviews das Haftregime und die Vernehmungspraxis in der Dresdner Untersuchungshaftanstalt des MfS. Der Haftalltag wird in vergleichender Perspektive im Zeitraum von 1953 bis 1989 dargestellt. Die umfangreiche Einbindung von Häftlingserinnerungen erzeugt ein detailliertes Bild über die damaligen Haftabläufe, aber auch über das Empfinden von Menschen in Haft. Von der Aufnahmein der Fahrzeugschleuse bis hin zur Geständnisgewinnung in den Vernehmungsräumen erlaubt die Studie einen tiefen Einblick sowohl in die baulichen Veränderungen als auch in die Ziele und Methoden einer MfS-Untersuchungshaftanstalt.

Das Buch ist ab jetzt erhältlich und kann in der Gedenkstätte für 10,- Euro vor Ort erworben als auch per E-Mail unter info@bautzner-strasse-dresden.de bestellt werden.

Gedruckt mit freundlicher Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Mit Klick auf eine Buchseite können Sie sich Buchausschnitte anschauen.

 

STASI. Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit
Trailer Der Ausstellungseröffnung

Am Mittwoch, den 20. April 2016, wurde die große Dauerausstellung „STASI. Die Ausstellung zur DDR-Staatssicherheit“ eröffnet. Bisher nur in Berlin zu sehen, ist sie nun Teil des Ausstellungsbereiches der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden.

 

Bericht Planspiel »Vorsicht friedlich!«

Am 27.01.2016 wurde zum vierten Mal das Planspiel »Vorsicht friedlich!« im ehemaligen Stasi-Festsaal in der Gedenkstätte Bautzner Straße durchgeführt.

Das Planspiel lässt die Teilnehmer in fünf Spielphasen darüber diskutieren, wie eine fiktive Diktatur aus der Krise geführt werden soll. Reichen die Reformen des Staates aus? Kommt es zum Putsch oder führen die Demonstrationen zum Sturz des alten Systems – kommt es zur Revolution? Aufgeteilt in sechs Gruppen und drei Pressevertreter lernen die Teilnehmer in ihren Rollen spielerisch und ergebnisoffen die Akteure, Positionen und Konfliktlinien der historischen „Friedlichen Revolution“ 1989/90 kennen. Bewusst wird ihnen dies jedoch erst am Ende des Spieles.

Beim letzten Planspiel nahmen zum ersten Mal keine Schüler, sondern Angestellte eines lokalen Unternehmens teil.
Zunächst wurden die Teilnehmer mit dem Konzept des Planspiels durch die Betreuer Heiko Neumann sowie Nick Wetschel vertraut gemacht und anschließend in die verschiedenen Gruppen eingeteilt. In der folgenden Phase beschäftigten sich die Spieler mit dem Profil ihrer Gruppe und leiteten daraus ihre Zielstellungen und Konzepte ab. Dies mündete in einem ersten Aufeinandertreffen von Staat und der Opposition, welche durch Bürgerrechtler, Umwelt- und Friedensbewegung vertreten wurde. Zudem übernahmen Spieler die Rolle der internationalen Presse sowie der Staats- und Oppositionspresse und berichteten über die verschiedenen Positionen. Die Regierung wurde mit den Forderungen der Opposition konfrontiert. Sie agierte in der ersten Plenumsrunde derartig geschickt, dass sie die Opposition rhetorisch entwaffnete. Im Anschluss hatten Mitglieder aus der Gruppe „Volk“ die Möglichkeit, sich für eine der beiden Seiten zu entscheiden, wobei diese Wahl eindeutig zugunsten der Regierung ausfiel. Im Folgenden zogen sich die Fraktionen wieder zurück, um nun die konkreten Maßnahmen und Forderungen zu überarbeiten und präzisieren. Jetzt wurde der Staat im Vergleich zum ersten Aufeinandertreffen wesentlich stärker seitens der Opposition unter Druck gesetzt und es viel ihm schwer, glaubwürdig gegen die Forderungen zu argumentieren. Außerdem sah sich die Regierung mit der Drohung des Aufrufs zum Generalstreik konfrontiert. So mündete der Disput in dem Beschluss, andere Parteien zuzulassen und (vermeintlich) freie Wahlen durchzuführen.
In der vorletzten Spielrunde erfolgte der Wahldurchgang, in dem die gegenwärtige Regierung als Sieger hervorging. Von einer unabhängigen Wahlkommission wurde jedoch zum Entsetzen der Teilnehmer Wahlbetrug auf staatlicher Seite konstatiert.
Mit diesem Ergebnis endete der aktive Teil des Planspiels und die Teilnehmer traten aus ihren Rollen heraus. In der letzten Phase wurde intensiv der Verlauf, das Ergebnis und die darauf basierenden weiteren Möglichkeiten von den Teilnehmern ausgewertet und besprochen.

Im Vergleich zu den bisherigen Planspielen mit Jugendlichen fußte die Auseinandersetzung zwischen den Kontrahenten zu einem großen Teil auf Dialog und Kompromissen und war somit stärker harmoniebetont. Die Möglichkeit, repressive Maßnahmen auszuspielen, wurde nicht genutzt. Eventuell waren den (erwachsenen) Spielern eigene Diktaturerfahrungen noch gegenwärtig.

 

Gedenkstätte Bautzner Straße im
2. Französischen Fernsehen

France 2 hat am Freitag, 11.12.2015, im Frühstücksfernsehen „télematin“ die im November 2015 recherchierte Reportage von Marie Dominique Perrin ausgestrahlt und sie live im Studio dazu befragt. Der Bericht über Dresden und die Sächsische Schweiz erreichte über 1 Millionen Fernsehzuschauer. Auch die Gedenkstätte Bautzner Straße wird an zentraler Stelle und ausführlich vorgestellt.

Der Bericht ist durchweg positiv und betont die starke Veränderung der Stadt seit dem Mauerfall.

 

Das Buch zur Ausstellung
„Wieland Förster - Jahrhundertbilanz“
ist erschienen

»Wieland Förster – Jahrhundertbilanz« ist der Titel der Ausstellung mit 15 Arbeiten des Bildhauers in ausgewählten Räumen der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, vor allem im kargen sowjetischen Haftkeller und im bedrückenden Hafthaus. Tiefes Leid soll nachempfunden werden, Repression spürbar sein, existenzielle Bedrohung und Willkür von Diktaturen sollen ebenso wirken wie der lichte Ausblick der Befreiung. Der Rundgang führt den Besucher durch ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte, in welchem auch Künstler persönlich drangsaliert, verfolgt und behindert wurden.

Blick ins Buch (Auswahl)

Preis: 10,00 EUR

Ebenfalls erhältlich: Die DVD zum Film „Wieland Förster – Ich lebe, um mich zu erinnern“ für 15,00 EUR

Verkauf in der Gedenkstätte oder Bestellung über info@bautzner-strasse-dresden.de (zzgl. Versand 3,00 EUR)