Veranstaltungen 2021

Ausstellungseröffnung "Vom Mut in der Diktatur" 05.11.19 Foto: Peter Fischer

Veranstaltungen 2021

 

Die Durchführung der Veranstaltungen findet im Rahmen der geltenden Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung statt. Änderungen sind daher jederzeit möglich.

 

Dienstag, 27.04.2021

18:00 - 19:30 Uhr

Diese Zeilen sind mein ganzes Leben. Briefe aus dem Gulag

Lesung und Einführung des Herausgebers Meinhard Stark

Annähernd 900 Briefe aus dem Gulag, geschrieben von 96 Gefangenen, hat Meinhard Stark über die Jahre gesammelt oder in Archiven in Russland, Polen, Litauen und Deutschland ausfindig gemacht. Ihre Zeilen sind ein authentisches Zeugnis damaliger Wahrnehmungen und Empfindungen ebenso wie einer tiefen Menschlichkeit unschuldig Inhaftierter.

Eine Kooperation der Dokumentationsstelle Dresden der Stiftung Sächsische Gedenkstätten und der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

                           

Montag, 17.05.2021

18:00 - 19:30 Uhr

1989 Zeitenwende. Osteuropa zwischen Friedlicher Revolution und Gewalt

Ausstellungseröffnung

Das Jahr 1989 hat Europa verändert. Die Öffnung der Mauer, die Demonstrationen in Prag, die Schüsse der rumänischen Geheimpolizei auf Bürger, die Stürmung von Stasi-Zentralen – der Fotograf Mirko Krizanovic dokumentierte Momente dieser Zeitenwende im Osten und den folgenden Wandel. Die in dieser Ausstellung präsentierten 43 Fotografien zeigen die Umbrüche im Osten Europas in Ausschnitten.
Mirko Krizanovic ist freier Fotojournalist mit Ateliers in Darmstadt und Sainte Marie-en-Chanois. Er war 1987 bis 1994 Redaktionsfotograf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Eine Kooperation der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Volkshochschule Dresden

 

Montag, 08.06.2021

18:00 - 19:30 Uhr

Warum wir nach Dresden gekommen sind

Ausstellungseröffnung

Viele Jüdische Migranten und Spätaussiedler aus der Ukraine leben heute in Dresden. In Zeitzeugeninterviews berichten sie über das Leben der jüdischen Bevölkerung in der Ukraine.

Eine Kooperation des Jüdischen Frauenvereins Dresden, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden

 

Donnerstag, 17.06.2021

18:00 - 19:30 Uhr

1989/90. Zwischen den Zeiten - Zwischen den Welten

Podiumsdiskussion mit Peter-Michael Diestel, Ursula Poppe (angefragt), Justus H. Ulbricht

Der Zeitraum Ende 1989 bis 1990 war von Utopien und Unsicherheiten gleichermaßen geprägt, doch seine Kraft fasziniert bei aller Problematik bis heute.

Eine Kooperation der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und der Volkshochschule Dresden

 

Donnerstag, 01.07.2021

18:00 - 19:30 Uhr

Vereinigtes Land - geteilte Meinung?

Podiumsdiskussion u. a. mit Ines Geipel, Herfried Münkler

Wer sind wir? Und was ist „deutsche Identität“? Antworten auf derartige Fragen fallen immer anders aus – je nach Lebenserfahrung, beruflicher Praxis, kultureller Prägung sowie der Milieu- und Generationszugehörigkeit. Zudem sieht die Antwort aus einer „West“-Perspektive anders aus als aus einer „Ost“-Sicht. Oder ist das alles nur eine „optische Täuschung“?

Eine Kooperation der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und der Volkshochschule Dresden

 

Samstag, 11.09.2021

9:30 - 14:00 Uhr

Die Umbruchszeit 1989/90 ganz unterschiedlich wahrgenommen. Wie führe ich ein Zeitzeugengespräch und zeichne es auf?

Geschichtswerkstatt

Wie haben wir, unsere Nachbarn, Freunde und Bekannte die Jahre 1989/90 erlebt? Wie hat diese Zeit das Leben verändert und geprägt? Im Rahmen der Geschichtswerkstatt werden Techniken zum Erstellen eines Zeitzeugengesprächs erarbeitet.

Eine Kooperation der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und der Volkshochschule Dresden

 

Sonntag, 12.09.2021

10:00 - 18:00 Uhr

Denkmaltag

 

Dienstag, 28.09.2021

18:00 - 19:30 Uhr

Václav Havels Briefe aus dem Gefängnis. Schreiben um der Freiheit willen

Lesung (Ahmad Mesgarha) und Musik (Reentko Dirks, Gitarre)

»Meine einzige Kommunikation mit Dir und unserer Welt« stellten für Václav Havel die Briefe dar, die er an seine Frau Olga aus dem Gefängnis schrieb. Der Dramatiker, Bürgerrechtler und spätere Staatspräsident saß, als er diese Zeilen im August 1980 verfasste, bereits über ein Jahr als politischer Gefangener in Haft, drei weitere sollten folgen. Ein Schicksal, das er mit vielen anderen Dissidentinnen und Dissidenten während des kommunistischen Regimes teilte.

Eine Kooperation der Euroregion Elbe/Labe und der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden im Rahmen der Interkulturellen Tage Dresden

 

Donnerstag, 14.10.2021

18:00 - 19:30 Uhr

Das verschwundene Sudetenland

Ausstellungseröffnung

Eine Wanderausstellung von Antikomplex, Prag

Eine Kooperation der Euroregion Elbe/Labe und der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage 2021

 

Sonntag, 05.12.2021

10:00 - 17:00 Uhr

Tag der offenen Tür

 

Sonntag, 05.12.2021

17:00 - 20:00 Uhr

Abend der Begegnung 

Am 5. Dezember erinnert die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden an den Tag der Besetzung der Dresdner Stasi-Bezirksverwaltung 1989 durch Dresdner Bürger. Aus diesem Anlass lädt der Trägerverein der Gedenkstätte alljährlich zu einem Abend der Begegnung in die Gedenkstätte ein. Der Begegnungsabend wendet sich vor allem an Verfolgte und Inhaftierte der kommunistischen Diktatur 1945-1989 auf dem Gebiet des heutigen Sachsens.

Eine Kooperation der Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden und des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

(Stand 23.12.2020)

Eintritt:
frei