Tag des offenen Denkmals

Header Tag des offenen Denkmals 2026

Tag des offenen Denkmals

10:00 - 18:00

Das Gelände der Staatssicherheit an der Bautzner Straße in Dresden war zu Zeiten der SED-Diktatur Wirkungsort eines umfassenden Repressionsapparats, verantwortlich für politische Verfolgung, Haft und psychische Folter. Dieser Überwachungs- und Haftkomplex wuchs inmitten des Dresdner Elbhangs, der bis dahin für gehobenes Wohnen stand. Hier errichteten die Sicherheitsapparate der sowjetischen Besatzungsmacht und der DDR ihren Hauptsitz für das Land Sachsen bzw. später für den Bezirk Dresden.

Die Gedenkstätte ist ein eindrückliches Denkmal der Unfreiheit in der DDR. In einem Rundgang kann nachvollzogen werden, wie der Repressionsapparat seine Gegner auszuschalten versuchte. Seit 1994 steht die ehemalige Untersuchungshaftanstalt unter Denkmalschutz. 1997 übernahm der Verein „Erkenntnis durch Erinnerung e. V.“ die Trägerschaft. Seither wurde die Dauerausstellung kontinuierlich erweitert, die Gedenkstätte ist heute in regionale und internationale Netzwerke der Erinnerungskultur eingebunden.

10:00 bis 16:00 Uhr
Kurzführungen zu jeder vollen Stunde
Von 1953 bis 1989 war das Areal an der Bautzner Straße Sitz der Stasi-Bezirksverwaltung. Die Führung zeigt die original erhaltene Untersuchungshaftanstalt mit Zellen, Vernehmungsraum und Fahrzeugschleuse und beleuchtet Haftgründe, -bedingungen sowie persönliche Schicksale.

10:00-18:00 Uhr
„Guten Tag! Sie sind verhaftet!“ Ein begehbares Hörspiel

Teilnehmer geraten scheinbar in die Wirren der Untersuchungshaft. Gefängnisinsassen erzählen von ihrem Alltag, von Demütigungen, ihrer Wut und Resignation. Aber auch die Täter haben eine Stimme, seien es ein fanatischer Aufseher oder der Oberstleutnant beim Verhör.

10:00-18:00 Uhr
„Vom sowjetischen Kellergefängnis ins Lager. Zeitzeugen berichten über ihr persönliches Schicksal“

In dem Audioguide führen  Zeitzeugen durch die Kellerräume und beschreiben ihre persönlichen Erfahrungen während der Haft. Ergänzend zu den persönlichen Berichten werden die Besucher in den historischen Kontext der frühen Besatzungszeit eingeführt.

10:00-18:00 Uhr
Bürgerberatung und Antragsannahme mit dem Stasiunterlagen-Archiv Dresden

10:00-18:00 Uhr
Getränke und Imbiss in der Cafeteria