Akte Ray. Die innere Reise eines Verrats.
Viele Jahre nach der Wende beantragt Ray Zille – Bielß seine Stasiakte. Dann der Schock. Er erfährt, dass seine ehemalige Lebensgefährtin auch seine IM (inoffizielle Mitarbeiterin) war.
Er geht auf die Suche nach ihr, um sie zu fragen: Warum hast du mich verraten? Die Geschichte von Ray und seiner Suche nach Antworten steht stellvertretend für die tausenden Opfer der SED – Diktatur.
Eine Geschichte, die zu Deutschland gehört und eine Geschichte, die mehr erzählt. Sie erzählt von Verrat, Vergessen, Versöhnung, Schmerz und Heilung. Ob Täter oder Opfer, beide Seiten waren Spielbälle in einem System, dass die Menschlichkeit benutzte, um die Menschen der DDR hinter einer Mauer einzusperren.
Mehr zum Film und ein Trailer als Vorgeschmack auf der Seite von Andrea Sömmer.
Die Regisseurin Andrea Sömmer (geb. 1979 in Hoyerswerda) ist Filmemacherin, Journalistin, Fotografin und Lehrerin.
Über sich selbst sagt sie:
„Gestartet bin ich in Dresden mit meinem Volontariat beim Fernsehen und der Ausbildung zur Redakteurin und Videojournalistin. Von da aus ging es nach München. In der Stadt der vielen Gesichter vertiefte ich mein Können über 15 Jahre lang fest- und freiberuflich für verschiedene Sender und Produktionsfirmen (u.a. für Formate wie Galileo und Terra Xpress). Seit 2019 bin ich wieder zurück in meiner Wahlheimat Dresden und arbeite hier in Vollzeit als Lehrerin und nebenbei als selbständige Filmemacherin. Der Film ‚Akte Ray‘ ist mein Dokumentarfilm-Debüt als Regisseurin und Produzentin.“
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme über das Kontaktformular der Regisseurin an.
Wie immer ist die Möglichkeit direkt am Haus zu parken begrenzt: Es stehen nur wenige Parkplätze auf dem Gelände der Gedenkstätte zur Verfügung. Wir empfehlen Ihnen das Parkhaus am Waldschlösschen zu nutzen oder in den gegenüberliegenden Querstraßen (Angelikastraße, Judeichstraße) zu parken.