Ästhetik der Überwachung

Blick in die Ausstellung

Ästhetik der Überwachung

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Artefakte der politischen Kontrolle im fotografischen Bild

 

Die Galerie Kunsthaus Raskolnikow und die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden präsentieren vom 20.4. bis 25.6.2021 die Ausstellung „Ästhetik der Überwachung: Artefakte der politischen Kontrolle im fotografischen Bild“. Im Rahmen der Doppelausstellung werden im Kunsthaus Raskolnikow Fotoserien von Valentyn Odnoviun (UA) und Wolfram Kastl (D) präsentiert. Parallel dazu zeigt die Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden erstmals Gegenstände aus ihrem Sammlungsarchiv, die heute als museale Objekte von der politischen Unterdrückung durch das totalitäre Regime der DDR zeugen.

Zur Ausstellung erscheint ein umfangreich bebilderter Katalog.

 

Termine

Kuratoren-Führungen, 20.5.2021 und 10.6.2021, 17:00 Uhr, Start im Kunsthaus Raskolnikow

Midissage, 27.5.2021, 17:00 Uhr, Gedenkstätte Bautzner Straße Dresden (in Anwesenheit der Künstler)

Midissage, 28.5.2021, 19:30 Uhr, Kunsthaus Raskolnikow (in Anwesenheit der Künstler)

 

Künstler

VALENTYN ODNOVIUN (Vilnius) / Fotoserie „Surveillance“ („Überwachung“) / (geb. 1987 in der Ukraine) ist Absolvent der Kunstakademie Vilnius, Fakultät für Fotografie und Medienkunst (MA) sowie Theorie und Geschichte der Künste (MA). Er studierte an den Kunstakademien in Polen und Deutschland. Derzeit schreibt er seine Doktorarbeit über Theorie und Geschichte der Künste am litauischen Kulturforschungsinstitut. Er wurde auf Festivals in der ganzen Welt ausgezeichnet, darunter in Neuseeland, den USA und vielen anderen Ländern Europas. Odnoviun lebt und arbeitet in Litauen.

WOLFRAM KASTL (Berlin) / Fotoserie „Staatssicherheit“ / (geb. 1983 in Karlsruhe) absolvierte Fotografie an der Fachhochschule München und an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (MA). Seinen Arbeitsschwerpunkt als Fotokünstler bilden soziopolitische Themen. Er arbeitet als Bildredakteur, zwischen 2015 und 2019 bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und seit 2019 bei Greenpeace e. V. Kastl lebt und arbeitet in Berlin.

 

Pressemappe

 

Förderer

Die Ausstellung wurde gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und mitfinanziert durch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes

 

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